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Verbandsliga-Handballer des OHV II machen es spannend

Erstellt von Ostfriesische Nachrichten: Silke Meyer | |   2. Herren

Verbandsligist OHV Aurich II hat sich zum 30:29-Sieg gegen den MTV Eyendorf manövriert. Nach einer 29:26-Führung. Die letzten zwei Minuten waren für Trainer Patrick Tulikowski das Anstrengendste.

Aurich - Ganz begeistert war der Trainer der Verbandsliga-Handballer des OHV Aurich II vom Auftritt seiner Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison gegen den MTV Eyendorf. Jedenfalls bis zwei Minuten vor Schluss. „Die waren das Anstrengendste“, sagte Patrick Tulikowski. Zumindest für ihn an der Seitenlinie. Da manövrierte sich seine Mannschaft zum 30:29-Sieg. „Wir haben noch kein Mittelmaß zwischen jugendlichem Elan und Wahnsinn gefunden“, sagte Tulikowski.

 

Seine Mannschaft hatte in der 53. Minute durch Stig Lübben zum 29:26 getroffen. Das gesamte Spiel geführt. Meistens klar, manchmal weniger. „Und dann werfen wir nur noch ein Tor“, sagte Tulikowski zum Ausgang. Die Eyendorfer glichen zum 29:29 aus. Eineinhalb Minuten vor Schluss traf Fynn Menne dann aus dem Rückraum zum 30:29. „Wir hatten zweimal die Chance, höher zu gewinnen, aber auch zweimal die Situation, das Spiel zu verlieren“, sagte der OHV-Trainer mit Blick auf die nervenaufreibende Schlussphase.

 

 OHV-Torhüter in der Schlussphase überragend

 

30 Sekunden vor Spielende waren die Auricher in Ballbesitz. Und begingen ein Stürmerfoul. Der Gegner hatte den Ball, konnte die Chance jedoch nicht nutzen. Dass das Spiel für die Auricher ein jubelndes Ende nahm, war auch ein Verdienst von Frederik Möhlmann im Tor. Ihm bescheinigte Tulikowski insgesamt schon eine starke, in den letzten Minuten aber eine überragende Leistung.

 

Die Auricher starteten bilderbuchmäßig. Nach fünf Minuten hieß es 6:1. Die Führung bekam ihrem Spiel aber nicht gut. „Wir waren danach nicht mehr so effektiv“, monierte Tulikowski. Und dann bekam Renke Gronau auch noch die Rote Karte, als er versuchte, einen Eyendorfer Spieler am Gegenstoß zu hindern. Fünf Tore hatte er bis zu dem Zeitpunkt erzielt. Stig Lübben kam für Renke Gronau anschließend auf der rechten Außenseite zum Einsatz. Für den 17-Jährigen gab es Lob vom Trainer: „Er hat seine Sache gut gemacht.“ 19:15 führte der OHV zur Halbzeit.

 

Die Eyendorfer arbeiteten in dem ohnehin einsatzbetonten Spiel anschließend noch einen Tick intensiver in der Abwehr. Stolz war Tulikowski darauf, dass seine junge Mannschaft den Kampf annahm. „Uns fehlt aber die Konstanz im Spiel“, sagte er mit Blick auf das Finale.

 

OHV Aurich II - MTV Eyendorf 30:29 (19:15)

OHV Aurich II: Möhlmann, Müller; Meinke, N. Gronau (1 Tor/davon 1 Siebenmeter), Höppner, R. Gronau (5/2), Dannehl (1), Speckmann (2), Neumann (9), Stoehr, Dallügge (1), Reshöft (5), Menne (2), Lübben (4).

Jannick Neumann (rechts) war gegen den MTV Eyendorf mit neun Treffern Haupttorschütze des OHV II. Foto: Bernd Wolfenberg
 

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