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Name: Lemke
Vorname: Torben
Nr.: 18
Position: RL, RR
Geb.-Dat.: 04.10.1990
Größe: 2,04
Beruf: Referendar
Im Team: 2015
letzter Verein: HSG Varel
Besonderheiten: -

 

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Torben Lemke

Nun stell dir mal vor, du wärest Schüler auf einem Gymnasium, hättest es dir gerade locker, lässig auf deinem Stuhl bequem gemacht, als die Tür aufgeht, ein neuer Referendar den Raum betritt und sich vor die Klasse stellt: 205 Zenti-meter lang – von ganz unten bis ganz oben – bei gleichzeitig 105.000 Gramm durchtrainierter Körpermasse. Da würdest du erst einmal keine Sonne mehr sehen und ganz schnell vorschriftsmäßige Haltung annehmen. Die Schüler der IGS-West müssen sich das nicht einmal vorstellen, die können das erleben, seit der 25-jährige Lehramtsreferendar (Politik-Wirtschaft und Geschichte) dort im Einsatz ist. 

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Lemkes Handballer sind. Durch die Bank: Vater, Mutter und die beiden Brüder. Mutter ist noch immer Jugend-trainerin und im Vorstand der HSG Schwanewede/Neuenkirchen. (Für diejenigen, die ihr Navi gerade nicht dabei haben: Schwanewede liegt nordwestlich von Bremen!). In diesem Verein haben die Jungs auch mit dem Handball angefangen. Auch Finn, von dem alle im Moment hellauf begeistert sind. Der Europameister und Bronzemedaillengewinner ist 23 Jahre, 10 Kilo schwerer als Torben, misst 2,10 Meter und wenn er nicht gerade als Bad Boy unterwegs ist, spielt er für Magdeburg in der Bundesliga. Der jüngere Bruder, Jari, hat es mit seinen 19 Jahren bislang „nur auf schlappe“ 203 Zentimeter gebracht, spielt für Lemgo II, trainiert aber schon mit den Profis. 

Torben verließ seinen Heimatverein 2012 in Richtung Edewecht, ging nach einem Jahr zur HSG Varel, wo er zwei Spielzeiten blieb, bevor er zur letzen Saison zu uns kam. Zu seinen Lieblingsvereinen zählt der Rechtshänder seinen Heimatverein sowieso; als Football-Fan schwärmt er für die Philadelphia Eagles (so wie Will Smith) und beim Fußball hat er mit den Werderanern ein paar schwere Jahre hinter sich und die Zukunft sieht auch nicht viel rosiger aus (s. Sportfreunde Lotte). 

Essensmäßig steht er auf Nachosalat, beim Getränk auf „Grüne Smoothies (Bubble Tea gibt es ja nicht mehr!)“ und bei der Lieblingsfarbe holt er ganz weit aus: Karibikmeerfarbenes Aquamarin-Blau! (Da musste ich erst mal den Duden und Uli bemühen, um die richtige Schreibweise herauszukriegen.)

Interessant auch, dass er die Bücher von Sven Regener mag (Herr Lehmann, Neue Vahr Süd, etc.) Der Regener ist auch Leadsänger der Kultband „Element of Crime“, die mit ihrem urigen Song „Delmenhorst“ sich nicht unbedingt bei allen Einwohnern beliebt gemacht haben. 

Gefragt habe ich auch nach seinem sportlichen Vorbild. Antwort: “Renke Bitter!“ Frage: „Weshalb?“, Antwort: „Renke besitzt ein fantastisches und beneidenswertes Handgelenk!“. (Da sollte man sich das Gelenk des Edewechter Linkshänders doch wirklich mal genauer ansehen! Ansonsten zeige ich Torben mal mein künstliches Kniegelenk.) 

Wie auch immer - zum Schluss noch Torbens Lieblingsmotto: Am Ende wird alles gut. Ist es nicht gut, ist es nicht das Ende.

 

(Weise ausdrücklich darauf hin, dass das nicht für diesen Artikel gilt. Ganz gleich, wie man ihn findet: es ist das Ende.                 Gez. W.O)